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Zusätzliche künstliche Pflanzenbeleuchtung von Zimmerpflanzen im Winter

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Viele der typischen Zimmerpflanzen kommen aus tropischen und subtropischen Gebieten und sind eigentlich an ein ganz anderes Klima angepasst, als sie es hier bei uns im Haus geboten bekommen. Die meisten von ihnen tolerieren das Wohnungsklima im Sommer relativ gut - doch im Winter sieht es leider anders aus.
Durch den Mangel an Tageslicht, der dann in unseren Breiten einfach natürlicherweise entsteht, können die Pflanzen beeinträchtigt werden. Kommt dieser zu den anderen Faktoren hinzu wie zu trockene Heizungsluft, zu geringe Luftfeuchtigkeit und möglicherweise auch zu geringe Temperaturen, dann macht die Pflanze langsam aber schleichend schlapp.

Sie wird dann anfällig für Schädlingsbefall, verliert ihre Vitalität und beginnt zu kümmern. Dem kann man entgegenwirken, indem man zumindestens im Winter für eine ausreichende zusätzliche Beleuchtung mit professionellen Pflanzenlampen sorgt. Die meisten Pflanzen aus den Tropen oder Subtropen benötigen nämlich auch im Winter ein konstantes Lichtangebot über 10 bis 15 Stunden, dass dem Tageslicht im Sommer entsprechen sollte. Dies bedeutet, dass das Leuchtmittel die entsprechende Beleuchtungsstärke produzieren können muss. Die Beleuchtungsstärke wird in der Einheit Lux (lx) gemessen und kann mit Hilfe eines Lux-Meters ermittelt werden. Gemeint ist mit der Beleuchtungsstärke der Helligkeitseindruck auf einer Fläche.

Es reicht aber nicht nur die richtige Beleuchtungsstärke und die richtige Beleuchtungsdauer aus für eine gute Pflanzenbeleuchtung, sondern man benötigt auch noch das "richtige" Licht. Pflanzen benötigen nämlich ganz bestimmte Wellenlängen an Licht, um Photosynthese betreiben zu können. Am wichtigsten ist das Licht des blauen Wellenlängenbereichs (um 440 Nanometer) und des hellroten Wellenlängenbereichs (um 660 Nanometer).
Normale Glühbirnen erfüllen diese Kriterien in keinster Weise. Dazu benötigt man schon spezielle Leuchtmittel, die sowohl die ausreichenden Lux als auch die richtigen Spektralfarben für Pflanzen produzieren können.
Je nachdem wieviel Tageslicht eine Pflanze in der Wohnung abbekommt und wie lichtbedürftig die entsprechende Pflanzenart ist, kommen für die zusätzliche Pflanzenbeleuchtung im Winter verschiedene Lampenarten in Frage.

Diese Lampen eignen sich für die Pflanzen-Beleuchtung:

  • Leuchtstoffröhren (LSR):
    Diese Art der Leuchtmittel sind billig in der Anschaffung und im Verbrauch. Man bekommt sie auch mit dem für Pflanzen passenden Lichtspektrum. Als Zusatzbelichtung sind sie häufig auch vollkommen ausreichend. Im Gegensatz zu den anderen Pflanzenlampen-Arten mangelt es jedoch an der Beleuchtungsstärke und der damit verbundenen Lichtausbeute (gemessen in Lumen pro Watt). Die Lichtausbeute liegt bei Leuchtstoffröhren im Durchschnitt bei ungefähr 60 Lumen pro Watt.
  • Energiesparlampen (ESL):
    Die Technologie der Energiesparlampen im Bereich der Pflanzenbeleuchtung hat sich in den letzten Jahren sehr massiv verbessert. Deswegen lassen sich die speziellen Energiesparlampen mittlerweile durchaus gleichsetzen mit der Effizienz von Natriumdampflampen. Man kann Leuchtmittel mit verschiedenen passenden Lichtspektren erhalten. Auch die Beleuchtungsstärke, die sie erzeugen können, ist absolut zufriedenstellend. Die Lichtausbeute liegt ebenfalls durchschnittlich bei 60 Lumen pro Watt.
  • Hochdruck-Natriumdampflampen (NDL):
    Diese Lampen haben eine sehr hohe Lichtausbeute mit durchschnittlich 150 Lumen pro Watt. Sie sind daher optimal für die Pflanzenbeleuchtung, was die Beleuchtungsstärke angeht. Ihr Lichtspektrum liegt eher im roten Bereich. Es gibt aber auch sogenannte Kombi-Lampen, die zusätzlich zum roten Lichtspektrum einen kleinen Anteil des blauen Wellenlängenbereichs mit abdecken, so dass sie für die Zusatzbeleuchtung im Winter geeignet sind. Nachteile der Natriumdampflampen sind der erhöhte Stromverbrauch, die höheren Anschaffungskosten und die starke Wärmeentwicklung. Für ihre Benutzung benötigt man außerdem zwangsläufig ein externes Vorschaltgerät.
  • Metallhalogendampflampen (MHL):
    Diese Leuchtmittel sind in allen Punkten sehr ähnlich wie die Natriumdampflampen. Allerdings erzeugen sie vorrangig ein sehr intensives blau / weisses Licht und decken damit das blau/violette Lichtspektrum ab. Aus diesem Grund sind Halogenmetalldampflampen fast noch besser als Zusatzbeleuchtung für Pflanzen in der Wohnung zu bewerten. Das Licht, das diese Lampen erzeugen ist auch für das menschliche Auge recht angenehm, da es dem Tageslicht sehr nahe kommt. Zur Inbetriebnahme des Leuchtmittels wird ebenfalls ein externes Vorschaltgerät benötigt.

Egal, für welchen Lampentypus man sich entscheidet, muss man nun noch herausfinden wie lichtbedürftig die zu beleuchtende Pflanze ist, denn auch da wird grob in drei Gruppierungen unterschieden, die jeweils andere Bedürfnisse an die Beleuchtung anmelden.

Beleuchtungsschema für Pflanzen im Winter nach Lichtbedürftigkeit

  1. sehr lichtbedürftig:
    • betrifft grob eingeteilt alle Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, den Savannen, Steppen, Wüsten und Hochgebirgen.
    • Mindestlichtbedarf: 1500 bis 5000 Lux
    • Beginn der zusätzlichen Belichtung zum Tageslicht ab: Mitte September
    • Beleuchtungsdauer: siehe Photosynthese-Belichtung
  2. lichtbedürftig:
    • betrifft grob eingeteilt alle Pflanzen aus den Hochlagen der Tropen, Subtropen, Ostasien und Neuseeland.
    • Mindestlichtbedarf: 1000 bis 2500 Lux
    • Beginn der zusätzlichen Belichtung zum Tageslicht ab: Mitte Oktober
    • Beleuchtungsdauer: siehe Photosynthese-Belichtung
  3. weniger lichtbedürftig:
    • betrifft grob eingeteilt alle tropischen und subtropischen Pflanzen der unteren Ebene sowie alle Schattenpflanzen der Mittelmeer- und Australflora.
    • Mindestlichtbedarf: 500 bis 1000 Lux
    • Beginn der zusätzlichen Belichtung zum Tageslicht ab: Anfang November
    • Beleuchtungsdauer: siehe Photosynthese-Belichtung

Die eben genannten Angaben sind als ungefähre Richtwerte gedacht, da so viele Faktoren eine Rolle spielen wie beispielsweise das Wetter des vergangenen Sommers, dass man ein bißchen mit Fingerspitzengefühl an die Beleuchtungsfrage herangehen und Erfahrungen sammeln muss. Zu beachten ist die Abhängigkeit der Lichtverhältnisse von der Raumtemperatur. Grundsätzlich gilt: Je wärmer der Raum desto heller das Licht.
Die mindeste zusätzliche Belichtungsdauer im Winter, die gewährleistet, das die Pflanze noch Photosynthese betreiben kann, lässt sich im folgenden Photosynthese-Belichtungsschema festhalten.

Minimum-Belichtungsdauer für Photosynthese

Zusätzlich zum vorhandenen Tageslicht sollten im:
  • September, Oktober und März 2-3 Stunden mit künstlichen Licht beleuchtet werden.
  • November und Februar 3-5 Stunden mit künstlichem Licht beleuchtet werden.
  • Dezember und Januar 6-8 Stunden mit künstlichem Licht beleuchtet werden.
Mit Hilfe dieses Zusatzlichts kann der Tag verfrüht oder verlängert werden. Man kann tatsächlich auch während der Nacht beleuchten, wenn einem die zusätzliche Lichtquelle im Raum während des Tages nicht angenehm ist.