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Gartenschere

Gartenschere
Gartenscheren sind ein heikles Thema. Oft reicht ihre Qualität nur für eine Saison oder sie haben deutliche Mängel in ihrer Funktionalität, so dass einem beim Arbeiten schnell die Hände ermüden.
Es ist uns sehr wichtig, wirklich qualitativ hochwertige Gartenscheren anzubieten, an denen Sie sich lange erfreuen können, denn nichts kann einem so die Freude an der Gartenarbeit nehmen wie schlechte oder defekte Geräte.

Die Gartenschere gehört zu den meist genutzten Gartengeräten im eigenen Garten. Ihre Bedienung ist zwar sehr einfach, damit man aber dauerhaft Freude an diesem Werkzeug behält, sollte man vor dem Erwerb doch das eine oder andere Kriterium wissen und beachten. Gartenschere ist nicht gleich Gartenschere. Es gibt verschiedene Scheren-Typen und damit einhergehend natürlich auch verschiedene Verwendungszwecke. Im Folgenden sollen die unterschiedlichen Varianten vorgestellt werden, um es dem Hobby-Gärtner zu erleichtern, die richtige Gartenschere für die eigenen individuellen Bedürfnisse zu finden. Letztendlich sind drei Kriterien von besonderer Wichtigkeit:
  • Erstens die Funktionalität, denn gerade beim längeren Arbeiten mit der Gartenschere im Frühjahr oder Herbst möchte man so wenig Muskelkraft einsetzen wie möglich, um nicht frühzeitig zu ermüden. Dieses kann erreicht werden mit der richtigen Kraftübertragung und den entsprechenden Griffen. Deswegen gibt es von einigen Markenherstellern gesonderte Modelle für Rechts- und Linkshänder sowie für kleine oder große Hände.
  • Zweitens die Ausgefeiltheit der Schnitttechnik, denn vor allem beim Schneiden von im Saft stehenden Zweigen kommt es sehr darauf an, die Pflanze nicht zu verletzen.
  • Dazu sollten Sie sich zunächst klar machen, dass eine Gartenschere nicht für Schnitte geeignet ist, die eigentlich einer Säge oder Baumschere vorbehalten sind, was bedeutet, keine Äste über 4cm Durchmesser zu schneiden. Man richtet meistens deutlichen Schaden an, wenn man es dann doch versucht, denn durch den starken Druck und das selten ausbleibende Neuansetzen sowie hektische Bewegungen beim Schneiden wird keine saubere Schnittführung erreicht.

Typen der Gartenschere

  • Einhand-Gartenscheren zählen zu den meistgebrauchten Utensilien im Gartenbau und sind das Modell, das man sich meistens zuerst vorstellt unter dem Begriff Gartenschere. Wie der Name schon sagt, ist diese Gartenschere von der Größe her noch so handlich, dass sie mit einer Hand bedient werden kann. Ihr Verwendungsgebiet beginnt beim Entfernen von verwelkten Blüten im Balkonkasten über das Schneiden von Rosen und Sträuchern und endet beim Obstbaumschnitt. Je nach Hersteller kann man Zweige und Äste bis zu einem Durchmesser von durchschnittlich 25 mm sicher und bequem schneiden.Im Handel wird unterschieden zwischen Amboss- und Bypass-Scheren. Bei einigen Herstellern, wie beispielsweise Felco, gibt es unterschiedliche Ausführungen eines Modells für kleine oder große Hände sowie für Rechts- oder Linkshänder.
  • Astscheren eignen sich für Zweigdurchmesser ab 2cm bis maximal 4-5cm Durchmesser. Diese Art der Gartenscheren werden auch unter dem Namen Zweihandscheren geführt, da bei solchen Größenordnungen des Schnittgutes sowohl eine größere Schere als auch beachtlichere Kräfte von Nöten sind und man sie somit nur mit zwei Händen bedienen kann.Die Grifflänge variiert bei den unterschiedlichen Modellen zwischen 40 und 60cm.
  • Baumscheren sind zum Schneiden von Ästen und Zweigen in schwer zugänglichen Baumkronen gedacht. Sie verfügen über eine Teleskopstange, die sich je nach Modell auf bis zu 4m Länge ausfahren lässt. Anzumerken ist allerdings, das die Hebelwirkung, die auf die Arme wirkt, bei einer solchen Länge schon sehr hoch ist, weshalb man wenn möglich dann doch die Leiter zum Arbeiten in der Höhe bevorzugt, weil das Arbeiten über Kopf längerfristig einfach zu anstrengend wird.
  • Rosenscheren sind Einhand-Scheren, die speziell für die Pflege von Rosen beschaffen sind. Es handelt sich hierbei meistens um kleinere und leichtere Bypass-Scheren, da man es beim Schneiden von Rosen eher mit kleineren Zweigen und Blütenständen zu tun hat und das leichtere Handling in Anbetracht der Dornen sehr viel angenehmer ist.
  • Heckenscheren gibt es in zwei Ausführungen im Handel: Als mechanische und als elektrische bzw. Motor-Heckenschere. Beide Varianten sind natürlich vorrangig für das Schneiden von Hecken, Sträuchern und Büschen konzipiert. Mechanische Heckenscheren können zu dem auch als Grasschere für den Schnitt von Rasenkanten und anderen für den Rasenmäher unzugänglichen Stellen eingesetzt werden als auch zum Formschnitt von Gehölzen, Sträuchern und Büschen wie beispielsweise Buchsbaum ( Buxus sempervirens). Die elektrischen Heckenscheren finden natürlich ihren Einsatz beim Schneiden von hohen, langen Hecken und erleichtern hierbei die Arbeit und die Hände ungemein, denn von Hand kann so ein Unterfangen zu einer zeitaufwendigen Tortur ausarten.
  • Gras- und Rasenscheren werden überall dort gebraucht, wo der Rasenmäher nicht mehr hinkommt. An Beeteinfassungen, Rasenkanten und Übergängen zu befestigten Fläche ist dies fast immer der Fall. Grasscheren gibt es je nach Bedarf als mechanische und elektrische Ausführung.
  • Lesescheren sind speziell für die Traubenlese, die Blumen- und Fruchternte sowie für das Schneiden dünnerer Zweige von Reben, Pflanzen und Ranken entwickelt worden. Sie zeichnen sich meistens aus durch ihre Leichtigkeit bezüglich des Gewichts, durch einen schlanken Schneidkopf für einfacheren Zugang zu Zweigen und Früchten und ihre Leichtgängigkeit beim Öffnen und Schließen. Wichtig ist natürlich auch bei dieser Art von Scheren der präzise Schnitt, um sowohl Pflanze als auch das Erntegut nicht zu verletzen.
  • Buchsbaum-Schere eignen sich für den sogenannten Formschnitt bei Büschen und Sträuchern aller Art. Am bekanntesten sind wohl die häufig sehr aufwendigen Formschnitte bei Buchsbaum, von dem die Schere auch ihren Namen hat. Charakteristisch sind die doppelt geschliffenen Kurzklingen, deren Aufgabe eine präziser und sauberer Schnitt ist, so dass möglichst wenig Blätter und Zweige beim Schnittvorgang zerquetscht und damit verletzt werden. Ebenfalls beim Kauf beachtenswert sind ergonomisch geformte Griffe und ein hochwertiges Anschlagpuffersystem mit Stossdämpfern zum Schutz der Hände und Gelenke, die durch das vile Schneiden oft überstrapaziert werden.
  • Bonsai-Schere Gemäß japanischer Werkzeugtradition werden diese Geräte mit Schneiden aus Kohlenstoffstahl geliefert. Die Vorteile sind eine lange Standzeit bis zum nächsten Schärfvorgang und ein deutlich einfacheres und leichteres Schärfen als bei rostfreien Stählen. Bewahren Sie diese Werkzeuge trocken auf und ölen Sie sie bei längerem Nichtgebrauch ein, denn sie sind nicht rostfrei. Bonsai-Scheren werden hauptsächlich für den sogenannten Blattschnitt verwendet, bei dem nur einzelne Blätter und maximal zarte, dünne Äste geschnitten werden. Auf diese Art und Weise erhalten Bonsai-Bäumchen ihr filigranes Erscheinungsbild und das ist auch der Grund für die typische Form der Bonsai.Schere, mit der eben nur gezielte, feine Schnitte ausgeführt werden.

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